Studierende berichten von ihren Erfahrungen im Ausland

Paula Gnauck studiert im Kompetenzfeld Integriertes Design und absolvierte ein Auslandssemester in Breslau, Polen, an der Eugeniusz Geppert Academy of Art and Design

Eckdaten

Name
Paula Gnauck

Kompetenzfeld
Integriertes Design

Ort
Breslau, Polen

Partnerhochschule
Eugeniusz Geppert Academy of Art and Design

Was war Ihre Motivation für das Auslandssemester?

Meine Motivation für das Auslandssemester war es, zum Abschluss meines Masterstudiums noch einmal neue fachliche und persönliche Erfahrungen zu sammeln. Insbesonders wollte ich meine gestalterischen Kompetenzen im Bereich Grafikdesign erweitern, mein Alltagsenglisch verbessern und internationale Erfahrungen für meinen späteren Berufsweg sammeln. Gleichzeitig war es für mich eine spannende Herausforderung, mehrere Monate in einem anderen Land zu leben und mich in einer neuen Umgebung weiterzuentwickeln!

Wo und wie haben Sie in Ihrem Auslandsemester gelebt?

Während meines Auslandssemesters habe ich in einem Einzimmerapartment im Studentenwohnheim "Milestone Fabryczna" in Wrocław gelebt. Obwohl die Unterkunft etwas außerhalb lag und der Weg zur Universität etwa 35 Minuten dauerte, habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Durch die eigene kleine Wohnung hatte ich einen guten Rückzugsort und konnte meinen Alltag selbstständig gestalten. Gleichzeitig bot das Wohnheim viele Möglichkeiten, andere internationale Studierende kennenzulernen.

Wie war die Universität und welche Kurse haben Sie belegt?

Die Universität war sehr praxisorientiert und bot zahlreiche Möglichkeiten zur kreativen Arbeit. Die Kurse waren überwiegend projektbasiert und die Lehrenden betreuten die Studierenden sehr persönlich. Ich habe vor allem Kurse im Bereich Grafikdesign belegt, darunter „System Design”, „Typeface & Publishing Forms”, „Photography”, „Drawing”, „Painting” und „Bookbinding”. Zusätzlich habe ich einen Polnischkurs besucht, der mir im Alltag sehr geholfen hat.

Inwiefern konnten Sie neue Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln? Was war das absolute Highlight, fachlich oder auch kulturell? Was stellte die größte Herausforderung dar? Ihre Tipps

Während des Auslandssemesters habe ich sowohl fachlich als auch persönlich viel dazugelernt. Ich habe neue gestalterische Arbeitsweisen kennengelernt, täglich Englisch gesprochen und meine ersten Polnischkenntnisse im Alltag angewendet. Gleichzeitig hat mich das Leben in einem anderen Land selbstständiger gemacht und mir gezeigt, wie bereichernd es ist, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen und die eigene Komfortzone zu verlassen.

Was war das absolute Highlight, fachlich oder auch kulturell?

Mein persönliches Highlight war die gemeinsame Semesterausstellung am Ende des Semesters. Es war eine besondere Erfahrung, die eigenen Arbeiten in einer Ausstellung zu präsentieren und gleichzeitig die vielfältigen Projekte der anderen Studierenden zu entdecken. Es war besonders spannend, Teil einer internationalen Kunst- und Designhochschule zu sein und Einblicke in unterschiedliche gestalterische Arbeitsweisen und Perspektiven zu erhalten.

Was stellte die größte Herausforderung dar?

Die größte Herausforderung war für mich, Studium, Freizeit und das Kennenlernen neuer Menschen miteinander zu vereinbaren. Gerade zum Ende des Semesters kamen viele Abgaben gleichzeitig zusammen, sodass die Zeit sehr intensiv war. Trotzdem hat mir diese Erfahrung gezeigt, wie wichtig ein gutes Zeitmanagement ist und wie viel man persönlich wachsen kann, wenn man sich einer solchen Herausforderung stellt.

Ihre Tipps für zukünftige Outgoings?

Mein wichtigster Tipp ist, offene Studienleistungen an der Heimathochschule möglichst vor der Abreise abzuschließen. So kann man sich von Anfang an voll auf das Auslandssemester konzentrieren. Außerdem lohnt es sich, an den Einführungsveranstaltungen und ESN-Aktivitäten teilzunehmen, um schnell Kontakte zu knüpfen. Ich würde auch empfehlen, offen für neue Erfahrungen zu sein, die lokale Sprache zumindest ein wenig zu lernen und die Zeit zu nutzen, um möglichst viel von der Stadt und dem Gastland zu entdecken.