Würdigung von Studierenden der Bereiche Gesundheit und Ingenieurwissenschaften
Festlicher Auftakt und persönliche Einblicke in das Studierendenleben an der HAWK
Den Auftakt der Veranstaltung machten die beiden Dekane der Fakultät, Prof. Dr. Christian Podolsky (Lehreinheit Ingenieurwissenschaften), und Prof. Dr. Christoph Rußmann (Lehreinheit Gesundheit). Sie begrüßten in festlicher Atmosphäre die Absolvent*innen und leiteten im Anschluss über an den Studiendekan Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Salvatore Sternkopf, der die Gäste an diesem Nachmittag mit einigen Anekdoten durch das Programm führte.
In ihren Grußworten betonten die Vertreter der Fakultät die hohe gesellschaftliche Relevanz der Gesundheits- und Ingenieurwissenschaften. Der geschäftsführende Dekan Prof. Dr. Christian Podolsky hob hervor: „Unsere Absolvent*innen entlassen wir nicht nur ausgestattet mit fundiertem Fachwissen, sie bringen auch die Fähigkeit mit, dieses Wissen in zukunftsweisende Anwendungen zu überführen. Somit sind sie bestens darauf vorbereitet, die Schnittstellen zwischen Gesundheit, Technik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.“
Und Prof. Dr. Christoph Rußmann ergänzte: „Durch die an der HAWK stark ausgeprägte enge Verzahnung von Theorie und Praxis sind unsere Absolvent*innen optimal auf die Anforderungen eines dynamischen Arbeitsmarktes vorbereitet. Auch im Bereich Gesundheitsversorgung eröffnet der HAWK-Abschluss vielfältige Einsatzmöglichkeiten.“
Die persönlichen Beiträge der Absolvent*innen rundeten die gelungene Feier ab. Sonja Maring, Jonas Liebe und Jannik Passkowski sprachen stellvertretend für ihre Kommiliton*innen und blickten auf die gemeinsame Studienzeit zurück, berichteten von besonderen Erfahrungen im Studium und würdigten die Unterstützung durch Lehrende, Familien und Freunde. Sonja Maring, Absolventin im Bereich Medizintechnik, fasste stellvertretend zusammen, was sicher viele der anwesenden Absolvent*innen empfanden: „Wir nehmen viele wichtige Erfahrungen, schöne Erinnerungen und vor allem Freunde aus unserer Studienzeit mit.“ Im Anschluss erhielten die Absolvent*innen ihre Urkunden und Auszeichnungen unter großem Applaus der Gäste.
Auszeichnungen für herausragende Studienleistungen
Für besondere akademische Leistungen würdigte die HAWK mehrere Absolvent*innen aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Gesundheit.
Zwei Bachelor- und sechs Masterabsolvent*innen aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften erhielten eine Auszeichnung als beste Studierende ihres Jahrgangs:
Bachelorauszeichnungen im Bereich Ingenieurwissenschaften
- Ada Abelmann, Präzisionsmaschinenbau im Praxisverbund (BEng)
- Tobias Weyh, Elektrotechnik/Informationstechnik (BEng)
Masterauszeichnungen im Bereich Ingenieurwissenschaften
- Felix Capeller, Elektrotechnik/Informationstechnik (MEng)
- Lukas Dornieden, Präzisionsmaschinenbau (MEng)
- Alexander Giese, Elektrotechnik/Informationstechnik (MEng)
- Armann Kunis, Präzisionsmaschinenbau (MEng)
- Nico Meißer, Präzisionsmaschinenbau (MEng)
- Katharina Schnüll, Laser- und Plasmatechnik (MEng)
Auch im Bereich Gesundheit wurden die besonderen Leistungen gewürdigt. Sieben Bachelor- und zwei Masterabsolvent*innen aus dem Bereich Gesundheit erhielten eine Auszeichnung als beste Studierende ihres Jahrgangs:
Bachelorauszeichnungen im Bereich Gesundheit
- Amelie Begemann, Hebammenwissenschaft (BSc)
- Melanie Förstermann, Hebammenwissenschaft (BSc)
- Sophie Krauß, Hebammenwissenschaft (BSc)
- Carolin Löber, Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (BA)
- Felizitas Nording, Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (BA)
- Lena Pitschmann , Hebammenwissenschaft (BSc)
- Hannah Siebert, Medizintechnik (BEng)
Masterauszeichnungen im Bereich Gesundheit
- Julius Diesner, Medizintechnik (MEng)
- Carolin Hellwig, Medizintechnik (MEng)
Die Abschlussarbeiten der Studierenden spiegelten die große Bandbreite der Studiengänge wider. Themen wie Verletzungsprävention im Frauenhandball, Demenzversorgung im Akutkrankenhaus oder Virtual-Reality-Anwendungen in der Physiotherapie verdeutlichten den Praxisbezug der Arbeiten im Gesundheitsbereich. Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich beschäftigten sich Studierende unter anderem mit der Entwicklung eines Festkörperlasers oder innovativen Montagegestellen für industrielle Anwendungen.
Perspektiven für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
Auch die Hochschulleitung würdigte die Leistungen der Absolvent*innen. Stellvertretend war Prof. Dr. Jörg Lahner, Vizepräsident Forschung und Transfer, erschienen. Er wandte sich an die Absolvent*innen: „Ich gratuliere Ihnen, Sie haben erfolgreich ihren akademischen Abschluss erreicht und damit einen wichtigen Meilenstein für ihre berufliche Zukunft gesetzt. Ich bin mir sicher: Die bei uns erworbenen Qualifikationen werden nicht nur Ihre Karrierechancen stärken, sondern werden auch ein Rädchen im Getriebe bei der Weiterentwicklung zentraler Zukunftsbranchen sein.“
Sebastian Vreemann, 2. Vorsitzender des Förderverein Fachhochschule Göttingen e.V., ergänzte: „Ihnen eröffnen sich nun weitere Perspektiven in Forschung, Entwicklung und Praxis – sowohl regional als auch international. Ich als Vertreter des Fördervereins Fachhochschule Göttingen hoffe allerdings sehr, dass Sie uns für die Region erhalten bleiben und Sie Ihre erlangte Expertise als solide Grundlage für weiterführende Spezialisierungen in den wachsenden Berufsfeldern der regionalen Wirtschaft einsetzen.“
Die Arbeiten der Absolvent*innen machten deutlich, wie eng Theorie und Praxis an der HAWK miteinander verbunden sind. Viele liefern konkrete Beiträge für Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen und technologische Entwicklungen. Sie beweisen, wie viel Innovationspotenzial in den Studierenden der HAWK steckt.
Gemeinsamer Ausklang nach einem besonderen Meilenstein
Am Ende der Feierlichkeiten versammelten sich Absolvent*innen und Lehrende für ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Beim anschließenden Sektempfang nutzten die Gäste die Gelegenheit, auf den erfolgreichen Studienabschluss anzustoßen und sich persönlich auszutauschen. Für die Absolvent*innen klang der Tag im Anschluss mit Familien und Freund*innen in den Göttinger Restaurants und Cafés aus – ein schöner Abschluss für einen besonderen Meilenstein und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
Hintergrund – Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Die Fakultät verfügt über die beiden Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Gesundheit. Hier bildet die HAWK den akademischen Nachwuchs für die Region, aber auch darüber hinaus aus – der Vorteil: praxisnah mit fachübergreifenden Einblicken. Viele modern ausgestattete Labore und Forschungseinrichtungen, Werkstätten und Hörsäle machen die beiden Standorte zu einem attraktiven Lernort. Die Fakultät gehört zu den zehn forschungsstärksten Einrichtungen dieser Art in ganz Deutschland. Insgesamt studieren hier rund 1.250 junge Menschen.
Der Campus Ingenieurwissenschaften
Auf dem Campus Ingenieurwissenschaften auf den Göttinger Zietenterrassen in der Von-Ossietzky-Str. 99 bietet die HAWK die Bachelor- und Masterstudiengänge Ingenieurwissenschaften, Elektro- und Informationstechnik, Präzisionsmaschinenbau, Laser- und Plasmatechnik sowie Technische Informatik und Robotik an, zum Teil im Praxisverbundstudium.
Gesundheitscampus Göttingen
Beim Gesundheitscampus Göttingen (GCG) handelt es sich um eine Kooperation der HAWK und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Der GCG siedelt sich organisatorisch an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit der HAWK an und befindet sich im Göttinger Sartorius-Quartier in der Annastraße 25. Der GCG bietet hier Bachelor- und Masterstudiengänge, zum Teil dual, im Bereich der Pflege, der Therapiewissenschaften (Physio- und Logopädie), in der Hebammenwissenschaft, der Sozialen Arbeit und der Orthobionik an. Der fachübergreifende Studiengang Medizintechnik komplettiert das Angebot.